Appleuhr mit Supermarktwerbung

Die Smartwatch von Apple steht noch nicht zum Kauf, trotzdem haben sich Marketingprofis daran gemacht, diese für ihre Zwecke zu verwenden. Marsh-Supermarkt, eine Supermarktkette in den USA, hat aufgerüstet. Fünfundsiebzig Filialen haben iBeacons (englisch abgeleitet aus Leuchtfeuer) installiert bekommen. Die iBeacons stützen sich auf eine Sender-Empfänger-Methode, diese senden, das Smartphone oder in diesen Fall die Smartuhr empfängt. Wenn die Uhrenbesitzer die App des Supermarktes installiert haben, werden sie beim Betreten des Supermarktes mit den Sonderangeboten bekannt gemacht. Gleichzeitig öffnet sich die Einkaufsliste. Dadurch soll der Einkauf erleichtert werden. Die Betreiber der Supermarktkette sind auch, wenn wundert es, an persönlichen Daten des Kunden interessiert. Der Umgang mit Gutscheinen, Kaufgewohnheiten, bevorzugte Artikeln …. steht ganz oben auf der Liste, warum man eine solche App möchte. Wichtig, während des Einkaufs, Bluetooth eingeschaltet halten.
Der Smartwatch wird im März bei den Händlern erwartet. Thomas Wos fragt sich allerdings zu recht, «warum sollten sich Leute freiwillig mit Werbung bombardieren lassen? Zudem ist diese App nicht wirklich neu, jedes Smartphone hat Bluetooth und Apps von Supermärkten gibt es auch schon.»