Onlinehandel und Brexit

Der 23. Juni liegt zwar schon einige Tage zurück, aber der Onlinehandel wird wie es scheint, noch lange über der Entwicklung leiden müssen. Nicht nur das Pfund Sterling hat noch während der Abstimmung „leave or stay“ an Wert verloren, auch die Banken und selbst der DAX musste ein Minus von kurzzeitig 10 Prozent verkraften.

Der Brexit wird auch für den europäischen E-Commerce und damit schlussendlich auch für Sie Folgen haben. Thomas Wos meint, selbst wenn es nicht so düster kommt wie prognostiziert wird, können Probleme beim beschaffen von Ware oder das Liefern von Bestellungen auftreten, Schwierigkeiten rechtlicher Natur sind selbstverständlich mit inbegriffen. Deutsche Startups geben zu bedenken, dass der Brexit eine Rückentwicklung bedeutet. Der E-Commerce zeichnete bisher seine stärksten Umsätze in dem vereinten Königreich (UK), Frankreich und Deutschland. Es wird gefürchtet, dass besonders die kleinen und mittleren Onlinehändler mit den höheren Versandkosten und Zöllen zu kämpfen haben werden.

Thomas Wos rät ruhig zu bleiben und nicht die Nerven zu verlieren. Es können schwere Zeiten auf uns zukommen, wie es sich entwickeln wird kann niemand sagen, weil es ein Präzedenzfall ist, aber wir lassen uns nicht unterkriegen.