Schweiz attraktiver für deutsche Onlinehändler

Am 26. Januar 2015 ergab der Währungsrechner, 1€ = 1,0015 Schweizer Franken. Somit herrscht zwischen Franken und Euro parität. Der Franke war lange, künstlich auf einem Wert von 1,20 gehalten worden, jetzt ist es nicht mehr der Fall. Für den Deutschen Onlinehändler bieten sich neue Horizonte.

Durch das Halten der Mindestkurs von 1,20 sollte die Schweizer Wirtschaft geschützt werden. Seit dem 15. Januar 2015, ist das nicht mehr gegeben. Die Schweizer Nationalbank kam zu der Erkenntnis, es wäre nicht mehr gerechtfertigt. Durch das Sinken des Schweizerfranken, wir das Einkaufen in ausländischen Shops interessanter. Der Zoll hat inzwischen Automaten aufgestellt, um die Menge an benötigten Bescheinigungen zu bewältigen. Der Schweizer Verbraucher ist geneigt im Ausland einzukaufen, durch den Wegfall des Mindestkurses, steigert sich diese Bereitschaft.

Da fragt sich doch Thomas Wos, was aus denn Schweizern Händlern wird, die können wie es scheint die Stärkung des Euros nicht abfedern. Den schweizerischen Verband für Versandhandel rät Thomas Wos zu der Strategie „Neben Kulanz, Service und Stammkundenmarketing, auch zu verstärktem Import aus der Eurozone. So lassen sich Preisvorteile weiter geben.“