Sofortüberweisung

Ist eine Aufforderung zur Sofortüberweisung wirklich unzumutbar? Thomas Wos las neulich, dass ein Gericht (Frankfurt am Main) diese Zahlungsart für unzumutbar erklärt haben soll.

Der Bundesverband der Verbraucherzentralen setzte den Stein ins rollen und klagte gegen die Deutsche Bahn, weil auf dem Reiseportal „start.de“ Sofortüberweisung angeboten wurde. Grund dafür ist die Tatsache, dass auf dem Reiseportal nur dieser Anbieter als kostenlose Zahlungsart fungiert. Das Gericht traf eine Entscheidung gegen die DB. Grund: Der Zwang über Sofortüberweisen zu zahlen, zwingt den Nutzer in ein Vertragsverhältnis mit eine Dritte Partei.

Es dauerte nicht lange, da war eine Lawine aus dem kleinen Stein geworden. PayPal und Co. Wurden totgesagt. Thomas Wos erklärt „es geht nicht um die Sofort Überweisung an sich, es geht darum, dass der Kunde keine Wahlmöglichkeit hatte. Nicht die Zahlungsart wurde als unzumutbar bezeichnet, es geht nur darum, dass ein Händler, ob groß oder klein, die Kunden nicht vorschreiben kann, wie er seine Rechnungen zu begleichen hat.“